Pferdefreunde-Niederrhein
SONSTIGES => Tipps und Tricks rund um die Pferdehaltung => Thema gestartet von: Maren am 12. Juli 2006, 11:23:00
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Das Problem kennen warscheinlich inzwischen alle. Die großen gelben Blumen die sich ganz schnell auf der Pferdewiese ausbreiten. Ich hab gehört, dass es hier im Forum mehr Informationen gibt wie man sie wieder los wird. Ich konnte aber leider nichts finden. Habt ihr eine Lösung?
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http://www.giftpflanzen.com/senecio_jacobaea.html
http://www.lawa.lu.ch/index/landwirtschaft/jakobskreuzkraut.htm
http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=111&sid=4953035
hier das hilft bestimmt weiter.
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Das Leben besteht im wesentlichen aus 2 Dingen:Einatmen und Ausatmen!
Jeder hat das Recht dumm zu sein-einige missbrauchen dieses Recht leider!
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Ja,das Problem haben wir auch auf unseren Wiesen.Wir sind dabei alles auszureißen.Das ist eine arbeit...!!Anschließend wollen wir noch U46M spritzen,das soll angeblich helfen und dann nochmal im Frühjahr.Muß es hat versuchen.
Am Samstag stand noch ein Artikel in den Niederrhein Nachrichten.
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Was willste denn anspritzen, das Zeug muss mit Wurzel raus, bloss nix von stehen lassen, die vertrockneten Halme sind hoch toxisch, am besten verbrennen.
Auf der Seite der IG unter Presse ist auch ein Bericht und 3 Bilder in bunt vom Jakobskreuzkraut, nicht alles mit gelber Blume ist giftig.
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Alle mampfen Mamba, Mamfred auch.
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Dass ist nicht immer Jakobskreuzkraut.
Mein Pflanzenschutzberater hatte nachgesehen und das gelbe Zeug, dass bei mir wächst, als "Färberkamille" bezeichnet.
Habe letztes Jahr in einer Weide komplett alle rausgerissen, am Besten geht es nach Regen, da sind die Wurzeln lockerer.
Jetzt reissen wir aus der nächsten Wiese alle raus. Da stand vor 2 Jahren noch nichts.
Chemie brauchst Du nicht, wenn alle rausgerissen werden und 2 Monate später nochmal, wenn die kleinen, die Du übersehen hast, groß sind, müssten sie alle weg sein.
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Das schönste Glück der Pferde
ist der Reiter auf der Erde
http://www.pferdepensionkli.de.vu
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Danke für die vielen Tips. Bei mir ist es Jakobskreuzkraut. Ich hab auch schon 4 komplette Tage rausgerissen, aber jetzt kommen wieder ganz viele neue kleine obwohl ich alle vor der Blüte erwischt hatte.
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Die Dinger sing total hartnäckig und können noch Jahre später wachsen, wenn mal irgendwo Samen hingekommen ist...
Viel Spaß
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"Pferde haben immer sehr viel mehr kapiert, als sie sich anmerken ließen." (Douglas Adams)
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rupfen ich sag nur rupfen! frag mal silke! die rupft sich grad hier auf 10 ha freiwillig nen wolf!!!
an dieser stelle danke an dich liebe silke!
die pflanzen müssen tatsächlich mit wurzel raus! am besten irgendwo hinlegen wo sie trocknen können um dann VERBRANNT zu werden! das hat mir mein weidespezial-bauer erklärt! wenn die pflanzen getrocknet sind riechen die pferde nicht mehr das es eine giftpflanze ist. das heisst sie wird mit beim grasen aufgenommen. die menge bis es gefährlich wird ist zwar sehr sehr hoch, aber es baut sich nicht ab sondern hat eine art depotwirkung. heisst also das die pferde irgendwann doch das kritische limit erreichen können, je nach dem wieviel gramm aufgenommen werden pro tag. ich hab den wichtigen zettel grad nicht hier, aber wir haben von der landwirtschaftskammer und meinem landwirt hier letztes jahr eine "bedenklichkeits-meldung" bekommen, dass pferdehalter die pflanzen von den weiden entfernen müssen. vermehren sich ja auch wie sau. ich schau mal wo ich den zettel habe.... für genauere angaben.
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!!!NUR WER GEGEN DEN STROM SCHWIMMT, KOMMT ZUR QUELLE!!!
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schade, dass die wurzeln zum teil so fest in dem trockenen boden sitzen - sonst würde es sicher n riesen spaß machen, die dinger vom pony aus aus'm galopp heraus zu ziehen.
für alle die das unfreiwillig machen müssen und keine lust mehr haben:
einfach anfangen die zaunpfähle rauszurupfen und den stromdraht losschneiden, damit die bäume und büsche mehr platz zum wachsen haben. dann werdet ihr sicher ganz schnell von dieser arbeit befreit.
@ katja: bitteschööön
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Mich hat es auch erwischt. Zwar bis jetzt nur eine die ich da gestern rausgerupft habe aber als ich heute morgen an einem brachliegenden Feld ganz in der Nähe vorbei kam hats mich fast umgehauen Blume an Blume - alles schön gelb. Das kann ja heiter werden.
rupfender Weise Grüße
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... bei uns stehen sie auf der Nachbarweide in Massen und da können wir nix gegen machen, den Besitzern isses sch*** egal ("Wenn die da noch stehen, dann scheinen die Pferde die ja eh nicht zu fressen!")
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@sepia! dein nachbar ist VERPFLICHTET die Pflanzen zu beseitigen! - Frag mal beim ordnungsamt nach die werden dir recht geben!!! hier ist es so gewesen, dass ich wegen (ferkel ist wer jetzt was andres denkt ;-) ) samenflug meine weiden mähen MUSSTE! Sonst wäre auf meine kosten die stadt ausgerückt und hätte meine wiesen gemäht! und die pflanzen stellen eine gefährdung vom tierbestand dar! also wenn er sich nicht drauf einlässt dann ordnungsamt anrufen und fragen wer bei euch für sowas zuständig ist!
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!!!NUR WER GEGEN DEN STROM SCHWIMMT, KOMMT ZUR QUELLE!!!
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Zettel gefunden - hier der kleine auszug über die pflanze:
Bestimmungsmerkmale:
Das Jakobs-Kreuzkraut wächst 30 - 120 cm hoch, trägt gelbe Blütenköpfchen mit 13 Zungenblüten, die in aufrechten Doldentrauben stehen. Die Blätter sind fiederteilig. Blütezeit ist Juli - Oktober.
Standort und Verbreitung:
Die Pflanze wächst an Wegen und Rainen; man findet sie an Waldrändern und Gebüschen. Das Jakobs-Greiskraut bevorzugt lehmige Tonböden mit mäßigem Stickstoffgehalt.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält Pyrrolizidinalkaloide, vor allem Jacobin und Senecionin. Blüten und Jungpflanzen enthalten die höchsten Giftstoffe. Vergiftungen sind nur bei Tieren zu erwarten. Die Alkaloide behalten nach dem Trocknen ihre Wirkung.
Tiergiftig:
Das Jakobs-Greiskraut ist giftig für Pferde; hier tritt die sogenannte Seneziose oder
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Ich habe auch das Problem,wenn wir unsere Wiese freihalten kommt das Zeug immer wieder von nebenan.Das hat das Kieswerk (auch Verpächter unserer Wiesen)ein großes Loch gebudelt,alles am Rand aufgeschütet und dann wird nicht mehr dran getan.Da fliegen jetzt schon die ganzen Samen von den Diesteln und bald auch vom Jakobskreuzkraut.
Soll ich den mal am Kieswerk bescheid sagen?Und was genau,ich kann doch nicht drekt mit dem Ordnungsamt dohn.
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So, möchte das Thema noch mal hoch kramen. Für alle die, die den Kampf angesagt haben dieses Jahr. Es soll Rettung geben!! Das mit dem ausrupfen könnt ihr euch sparen. Wir haben jetzt ca. 10 Jahre gerupft und es wird immer mehr!! Wir werden dieses Jahr die chemische Keule schwingen und ich habe auch von unserem Bauern gehört, der hat es im letzten jahr ausprobiert, es ist ein gutes Zeug das Simplex
http://www.schleswig-holstein.de/ALR/DE/Pflanzenschutzdienst/Service/Fachartikel/downloads/fachartikel01,templateId=raw,property=publicationFile.pdf
das habe ich im Netz gefunden. Die Fotos zeigen das es wirkt das Gift.
Werde weiter berichten wie unsere Wiese nach der Behandlung aussah. Noch dauert es ja bis gespritzt werden muß.
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Hallo, mal ne Frage... wenn man die Spritzt muß man die "toten" Pflanzen doch trotzdem absammeln damit die nicht gefressen werden oder?
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Wir waren vor kurzem bei einem Infoabend von RWZ ,unter anderem auch dieses Zeug.Es wurde gesagt das man die vergifteten und abgestorbenen Pflanzen auch absammeln muß,da es dann seine Bitterkeit verliert und die Pferde es eher fressen würde.Es wird aber so wohl viel einfacher sein da man keine kräftigen Wurzeln mehr hat.Letztes Jahr haben wir estmals mit U46M geschritzt aber es hat nicht viel geholfen,nur den Wachstum verlangsamt.Wenn man nur einen Teil der Pflanze entfernt,also nicht die ganze Wurzel wächst das Zeug wieder nah.
Ich werde auch berichten wie gut Simplex wirkt.
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Ja, absammeln muß man die trotzdem. Aber wie Daufena schon sagt wird es dann wohl nicht mehr so schwierig sein das Zeug rauszureißen (hoofe ich zumindest :D)
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Wann spritzt ihr denn???
Ich denke bei den Wetter zur Zeit da draußen macht das wenig Sinn, oder?
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Wir haben das unserem hiesigen Lohnunternehmer in die Hand gegeben. Bisher hat er noch nich gespritzt (wäre aber auch sinnlos). Das JKK muß erst gut gewachsen sein. Dann muß gespritzt werden. Es muß "gut stehen" also eine gewisse Blattmasse haben. Wenn unser Landwirt spritzt dann sag ich euch bescheid. Vorbeugend gibt es nix, man muß wirklich erst warten bis es wächst. Ich mache mir aber keine Illusionen und gehe davon aus das wir mehrere Jahre hintereinander spritzen müßen. Es ist wohl eine 2-jährige Pflanze. Im Rosettenstadium hilft auch Simplex wohl nicht.
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Also uns wurde gesagt man sollte spritzen wenn die Rosette da ist,wenn es schon anfängt hochzuwachen dann ist es zu spät,so war es ja letztes Jahr mit U46M-oder es lag am Mittel.
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Bei U46M weiß ich das nicht. Bei Simplex wohl so wie ich geschrieben habe.
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Nun,wir wollen dann mal sehen,wie es wird.Kommt ja immer noch aufs Wetter an,ob die Pflanzen bei dem feuchten Wetter ungestört wachen können,bevor der Bauer spritzen kann.
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Ich setz in das Zeug alle Hoffnungen!!! Das muß klappen sonst weiß ich keinen Rat mehr. Hat aber auch wirklich gute Kritiken bekommen das Simplex.
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Um das Thema mal wieder auszugraben (nur kurz) ^^
ich habe mit dem hier angesprochenem Simplex gespritzt.
Das was zwar Arbeit ohne Ende aber es hat super gewirkt.
Grund das Zeug anzuwenden anstatt zu rupfen ist :
Es reicht aus das Zeugs auf Blüten und Blätter zu spritzen, von da aus zieht das Gift angeblich durch die ganze Pflanze bis in die Wurzel... ich bin mal aufs nächste Frühjahr gespannt ;)
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Bei mir hat es auch hervorragend gewirkt. Keine gelben Pflanzen mehr zu sehen. Ich mußte lediglich am Rand ein paar ausrupfen wo die Spritze nicht hinkam.
Ich werd, wenn das Zeug wieder auftaucht. erneut spritzen!!
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Jetzt will ich hier mal das Thema wieder aufgreifen: dinah09 : Wie hat bis jetzt das Spritzen mit Simplex gewirkt.Ist in den letzten 2 Jahren noch viel gewachsen,?Wir rupfen nach wie vor,da wir im Frühjahr den richtigen Zeitpunkt zum spritzen verpasst haben.Teilweise sogar mit einer Grabelgabel.Hab den Eindruck,das wir beim Rausziehen immer nur einen kleinen Teil der Wurzeln erwischen.Im Boden scheint die Pflanze zu überleben und im nächsten Jahr noch kräftiger auszutreiben.Aber bei so trockenem Wetter kann man ja nicht auf den nächsten Regen warten,bis dahin versamen die vielleicht schon...
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VORSICHT aber bei tragenden stuten !!!!!!
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In diesem Jahr waren nur ganz vereinzelnd welche zu finden. Diesen Pflanzen sind wir nochmal gezielt zu Leibe gerückt. In unserem Fall war es definitiv die richtige Entscheidung zu spritzen.
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Wenn ihr punktuell spritzt, deckt ihr die Fläche dann ab, damit z.B. keine Katze drüberläuft und sich womöglich durch Abschlecken der Pfoten vergiftet?
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@Melanie, nein haben wir nicht. Wie hätte ich das dann machen müssen als unser Lohnunternehmer jeweils einen halben Hektar gespritzt hat?
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Wir haben auch im letzten Jahr mit Simplex gespritzt und ich bin begeistert . Es kommt null komma nix nach ,kein Pflänzchen .
LG TUC
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Aber Achtung:
Es darf 1 Jahr lang kein Heu von der gespritzten Fläche gemacht werden. Das läßt vielleicht erahnen WIE
giftig Simplex ist! Keine Frage - wenn die ganze Wiese mit JKK "verseucht" ist gibt es keine Alternative.
Dann würde ich auch spritzen. Aber bitte nicht ZU sorglos mit dieser chemischen Keule umgehen.
@Dina09: Erzähl doch mal die Tomaten-Geschichte...
Die beste Art JKK zu bekämpfen ist vernünftiges Weide-Management. Die Wiesen regelmäßig düngen,
die Grasnarbe nicht bis auf die ultimative Sandschicht runterfressen lassen, und falls die Grasnarbe doch
zu löcherig geworden ist zeitig nachsähen. Und vereinzelte Pflänzchen ausrupfen (bitte dabei Handschuhe
tragen - das Kraut ist auch für Menschen extrem giftig und wird durch Hautkontakt übertragen!!!) sofort
ausrupfen, bevor die gelben Blüten zu sehen sind.
Allerdings bleiben die Samen - einmal ausgesäät - bis zu 80 Jahre aktiv. Deshalb entsteht der Eindruck,
die Pflanzen würden trotz Rupfen immer wieder kommen. Das (einzig) Gute: Die Pflanze lebt nur 2-jährig.
Im ersten Jahr bilden sich nur die typischen grünen Rosetten - und erst im 2. Jahr blüht das Unkraut.
Im Winter nach der Blüte stirbt die Pflanze dann von ganz alleine.
Simplex ist das einzige Gift, welches überhaupt gegen JKK wirkt. Aber dafür ist es auch wirklich verdammt
giftig :(
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@Nakema, ich gebe Dir schon Recht aber!!! zu der Zeit als mein Vater noch lebte hatte ich ein 100%iges Weidemanagment. Alle die Dinge, die Du angesprochen hast wie wurden gemacht und das akribisch. Trotzdem kämpften wir schon mindestens!!! 12 Jahre, wenn nicht noch länger mit diesen mistigen Pflanzen. Du kannst das ganze noch so akribisch machen, wenn die Straßengräben oder Deine Wiesennachbarn nicht mitmachen hast Du immer und immer wieder das gleiche Problem. Unsere Wiese war tatsächlich verseucht. Okay, mein derzeitiges Wiesenmanagment läßt zu wünschen übrig, dass sehe ich ein (nachsähen und düngen tun wir trotzdem regelmäßig bzw. lassen es machen) aber durch die einmalige Giftkeule und das jetzt punktuelle nachspritzen haben wir es im Griff.
Die Geschichte die Nakema ansprach ist folgende. Mein Onkel bekommt schon Jahr und Tag unseren Mist für seinen Garten. Auch im Frühjahr nachdem wir gespritzt hatten. Die Ernte in dem Jahr war mehr als mager und fragwürdig. Sämtliche Kartoffeln waren regelrecht verkrüppelt. Da mein Onkel davon ausging, dass es sich um schlechten Samen gehandelt hat ist er mit den verkrüppelten Kartoffeln zur Genossenschaft und diese fragten sofort ob er zufälligerweise mit Pferdemist gedüngt hätte. Dies hat bejaht und sofort wurde ihm gesagt, dass er dann mal fragen solle ob die Wiese mit Simplex gespritzt worden wäre wo die Pferde laufen.
Das Zeug geht also sehr wohl in den Organismus beim Pferd über, keine Frage!! Es muß halt jeeder für sich selber abwägen. Wenn ich Euch aber sage, dass wir 2 Wochen mit 2 Leuten jeden Tag 3 Stunden gerupft haben, könnt ihr Euch bestimmt vorstellen welche Massen wir in der Wiese hatten (trotz ausrupfen jedes Jahr).
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Wir haben eine ganz alte Weide fast ohne Weidelgras ,die sind halt auch empfindlicher,trotzdem da war nie JKK , erst seit ringsrum an den Autobahnen und Gleisstrecken ( davon gibbet hier ne Menge ,fragt mal Tommy :2funny: ) ,nix mehr gepflegt wurde sprieste es plötzlich auf der Weide.
Es ist eine Seuche ...und jetzt blüht schon wieder ringsrum das JKK ....
LG TUC
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Keine Frage - Simplex ist in manchen Fällen wirklich das Mittel der Wahl !!!
Wie gesagt, ich würde es auch spritzen, wenn meine Wiesen damit voll stehen !!!
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Nakena,Du glückliche.Ich hoffe das Du nie,nie damit konfrontiert wirst.Trotzdem habe ich den Eindruck das die Pflanze überwintern kann.Ich habe hier bei mir zu hause 2 Pflanzen im Garten gefunden,erst dachte ich,naja es könnte ja auch eine ähnliche Pflanze geben doch als sie langsam kräftiger wurde hab ich sie mit Wurzeln ausgerissen.Anscheind nicht alle Wurzeln erwischt.Und was war dieses Jahr:Genau an der selben stelle kommt dieses Biest wieder!!!.Die Pflanze hat aber nie geblüht und Samen geworfen... :idiot2: Ich werde mal nächstes Jahr sehen...
dinah09: Habt ihr den die bespritzten Pflnzen dann abgesammelt?
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Ja, wir haben danach alles abgesammelt und verbrannt
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Aber Achtung:
Es darf 1 Jahr lang kein Heu von der gespritzten Fläche gemacht werden. Das läßt vielleicht erahnen WIE
giftig Simplex ist! Keine Frage - wenn die ganze Wiese mit JKK "verseucht" ist gibt es keine Alternative.
Dann würde ich auch spritzen. Aber bitte nicht ZU sorglos mit dieser chemischen Keule umgehen.
@Dina09: Erzähl doch mal die Tomaten-Geschichte...
Die beste Art JKK zu bekämpfen ist vernünftiges Weide-Management. Die Wiesen regelmäßig düngen,
die Grasnarbe nicht bis auf die ultimative Sandschicht runterfressen lassen, und falls die Grasnarbe doch
zu löcherig geworden ist zeitig nachsähen. Und vereinzelte Pflänzchen ausrupfen (bitte dabei Handschuhe
tragen - das Kraut ist auch für Menschen extrem giftig und wird durch Hautkontakt übertragen!!!) sofort
ausrupfen, bevor die gelben Blüten zu sehen sind.
Allerdings bleiben die Samen - einmal ausgesäät - bis zu 80 Jahre aktiv. Deshalb entsteht der Eindruck,
die Pflanzen würden trotz Rupfen immer wieder kommen. Das (einzig) Gute: Die Pflanze lebt nur 2-jährig.
Im ersten Jahr bilden sich nur die typischen grünen Rosetten - und erst im 2. Jahr blüht das Unkraut.
Im Winter nach der Blüte stirbt die Pflanze dann von ganz alleine.
Simplex ist das einzige Gift, welches überhaupt gegen JKK wirkt. Aber dafür ist es auch wirklich verdammt
giftig :(
Ja da stimme ich dir voll uns ganz zu ............leider ist das aber wohl in der Praxis ganz anders :'( Meine Freundin hatte ihre komplette Wiese mit Hahnenfuß voll stehen .Der gute Mann vom raiffeisen hat ihr dann 2 Flaschen Simplex verkauft und sie sollte dann damit die komplette wiese spritzen .die Pferde könnten nach 7 Tagen wieder da drauf .
kein wort davon wie giftig das ist ,kein wort davon das es während der blüte nichst bringt ,und überhaupt hatte ich den eindruck dem war das völlig egal ..........das zum thema giftig :( :( :(
sie hat letztendlich auf mein zureden das Zeug abmähen lassen und dann mal kalkstickstoff draufgemacht .
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Ja, wir haben danach alles abgesammelt und verbrannt
Und wie lange dürfen die Pferde dann nicht mehr auf die gespritzte Wiese? Ich denke die meisten haben dieses dumme JKK-Problem, auch ich schaffe es nicht alle auszurupfen und habe schon schubkarrenweise ausgestochen. Bei dem trockenen Boden harte Arbeit, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wäre toll, wenn du auch noch wüsstest, ob man es selber mit einer üblichen Gartenspritze abspritzen könnte.
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Wo ich früher gestanden habe, hat die Pächterin das mit einer Handspritze gemacht, allerdings hat sie da Sauerampfer mit bespritzt... Würd ich bei JKK auch machen, wenn ich die auf meiner Zukünftigen Wiese finden sollte.
Laut Hersteller dürfen Pferde/Tiere dann 7 Tage nicht rauf, steht auch ein paar Beiträge vorher irgendwo ;)
Yvie
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Wir haben die Wiese halbiert und dann zuerst die eine Wiese behandelt und dann nach 4 Wochen die nächste Seite gemacht. Klappte zeitlich ganz gut. Wichtig ist, dass die Pflanzen nicht gelb blühen, sondern kurz vor der Blüte gespritzt werden.
Man kann es mit der Gloria spritzen aber wenn es soviel ist und die Weide sehr groß, ist das nicht sehr effektiv, weil Du die Hälfte vergessen wirst (ich spreche da aus Erfahrung ;) )
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ja so steht es auch auf der flasche dasman es mit der Handspritze punktuell spritzt ,ich würde dann aber noch was länger warten bevor die pferde da wieder drauf kommen .gott sei Dank hab ich bisher das problem :knuppel2:
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Wenn man länger warten kann, ist es sicherlich besser. Manchmal geht es aber nicht anders. Eine Woche wäre mir persönlich auch etwas kurz.
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@Lettir
Ist Hahnenfuss nicht ein Anzeiger für einen hohen Stickstoffgehalt im Boden ? Hab ich so gelernt ,dann sollte man wenn man nicht spritzen will Kalk auf die Flächen streuen ,aber nicht Kalckstickstoff .Oder hast du andere Infos ?
LG TUC
wir haben die Weide nach dem spritzen mit Simplex 5 Monate nicht beweidet .Nachdem die Pflanzen kaputt waren, alles abgemäht und entsorgt.
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Aber wenn man so kurz vor der Blüte spritzt ist die Pflanze dann nicht zu groß/zu hoch.Ich denke es wäre doch besser man spritzt im ausgebildeten Rosetten Stadium.Jetzt ist es ehe schon zu spät.Morgen früh werden wir die letzten JKK ausrupfen oder ausstechen falls das bei dem harten Boden irgendwie noch möglich ist... Dann werden wir mal schaun ob wir auf dem Kiesgelände gegenüber drauf kommen,da blüht es schon ganz gelb!!!Es ist so frustrierend wenn man sich solche Mühe auf der eigenen Wiese macht und rundum Blüht es munter weiter :( :(
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Simplex darf nur an Personen verkauft werden, die einen "Gift-Schein" gemacht haben. Rein theoretisch
darf es also nicht an Privatleute mit Handspritze verkauft werden...
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Rein theoretisch!!!
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Simplex darf nur an Personen verkauft werden, die einen "Gift-Schein" gemacht haben. Rein theoretisch
darf es also nicht an Privatleute mit Handspritze verkauft werden...
Jaaaaaaaaaa...das dachte ich auch bisher ,meine Freundin hat jedenfalls keinen Schein und es ohne Frage bekommen :'( :'(
Es darf aufgrund der wirkungsweise nicht während oder kurz vor der Blüte gespritzt werden ,weil die Pflanze dann schon quasi fertig ist mit wachsen und das ´Gift aber über die Pflanze aufgenommen wird.Somit wäre es quasi vergebens bzw. nicht sehr wirkungsvoll wenn die Pflanze bereits blüht oder davor steht .
@ Tuc ,kann auch sein das sie was anders gestreut hat ,bin ich mir grad nicht sicher .Ich frag aber nochmal nach O0 ich weis auch noch nicht ob es was gebracht hat .
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Also jetzt nicht spritzen?
Wann ist der Zeitpunkt optimal? *Neulingist*
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bevor es blüht
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Nee, jetzt ist es zu spät zu spritzen. Bei uns ist es schon einige Zeit her, dass uns der Lohnunternehmer was gemischt hat zum spritzen in der Gloria. Ich habe es also auch nicht von den Genossen oder so bekommen sondern vom Bauern. Diese Substanzen dürfen sehr wohl an Privatleute gegeben werden aber nur in Haushaltsüblichen Mengen soweit ich weiß. Das würde natürlich für eine gesamte Weide nicht ausreichen.
Bin da aber eh der Meinung, dass man die Finger davon läßt und es Leute machen läßt die Ahnung davon haben. Ein paar übrig gebliebenen Poller zu spritzen finde ich nicht dramatisch aber wenn es schon ein größeres Problem ist, dann lasst es einen Lohnunternehmer machen.
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Nach meiner Suche nach GROSSEN Bildern bin ich auf eine Vfd-Seite gestoßen mit vernünftigen Bildern etc. (für Laien wie die denn nun aussieht)
Hier ist sie:
http://www.vfd-hoexter.de/aktuell.html
Yvie
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Das ist wirklich eine toole Seite,steht alles drin was man wissen muß.gute Bilder!!!
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Hab noch eine interessante Entdeckung gemacht.An den jetzt immer noch nachwachsenden Pflanzen waren viele gelb-braune Rauben die sich an den Pflanzen laaben.Ich habe mal ein paar stehengelassen und was war.Die kleinen Rauben Nimmersatt haben alles vertillgt.Bis auf den dicken harten Stengel.Wäre jetzt nur schön wenn diese kleinen Helfer sich schon vor der Blüte sehen lassen würden!!
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In Holland wirdt spritzen abgeraten weil die pflanze im sterbensnot noch schnell die sahmen fertig macht und los laßt. Rausstechen und irgentwo abgeschlossen wegschmeissen is die regel. (also im container z.b.s. statt misthaufen ;) )
Die Rauben des 'Karminbär'-Schmetterlings habe ich auch gesehen. Aber haben bei mir nicht de pflanze getoten. Nach neuem untersuchung in Holland tun die Rauben das auch nicht, die lassen die pflanze leven. (fressen ihm kahl aber pfanze uberlebt das) Mann hatt aber einen kafer gefunden der die pflanze totet. Diezen kafer kommen jetzt nur im seegebiete vor aber mann wil die auf andere strecken auszetsen (in NL).
Fur derjenige der hollandisch lesen kan:
http://www.bokt.nl/forums/viewtopic.php?f=11&t=1332969
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Tuc: Hahnenfuß liebt so weit ich weiß feuchte und saure Böden.
Da hilft Kalk, auch der aus dem Kalkstickstoff. Gleichzeitig wird durch die ätzende Wirkung im Frühjahr das Blattwerk des austreibenden Hahnenfußes stark
geschädigt, somit wird das Wachstum und die Ausbreitung des Hahnenfußes in Grenzen gehalten. Absterben tut der Hahnenfuß dadurch nicht, er wird aber dann vom Gras verdrängt. Die gleiche Wirkung hat Kalkstickstoff bei Brennesseln.
Das Problem ist aber bei unseren Pferden die Unmenge an eiweishaltigem Gras, was bei der empfohlenen Menge entsteht. Ich nehme für unsere Wiesen nur die Hälfte der empfohlenen Menge, bei Stellen mit Hahnenfuß und Brennessseln dünge ich mit Hand was dazu, damits genügend wirkt.
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Die Seite kann man auch mit Google übersetzten.So einen Käfer hab ich leider hier noch nicht gesehen.Ich war aber trotzdem froh das die Rauben wenigstens etwas versuchen zu helfen.
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Meine Wiese wurde heute gespritzt, nachdem mir Nachbarn den größten scheiß aller Geschichten erzählt haben, von wegen man müsste den kram abschneiden (mit Sense) und DANN erst spritzen. Dass die Dinger aber das Gift über die Blätter aufnehmen habe ich erst im Raiffeisenmarkt erfahren. Ende vom Lied: 4 Wochen warten bis die wieder was größer sind, und heute wurds dann mal gemacht.
Jetzt hoff ich, für dieses Jahr das gelbe Zeugs kaputt habe und nächstes Jahr kommt im Frühjahr/März nochmal ne Prozedur und dann is hoffentlich gut...
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Genau wie im letzten Jahr habe ich auch dieses Jahr eine einsam und allein stehende gelbe Pflanze vernichten müssen...ausgebuddelt und in der Tonne vernichtet :knuppel2:
Ich hoffe das bleibt so O0
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Das einzige Mittel, daß überhaupt gegen JKK hilft ist Simplex. Und Simplex tötet auch die Samen im
Erdreich - sprich: es braucht kein zweites Mal gespritzt werden. Womit hast Du denn spritzen lassen?
Gibt es was Neues? Etwas, was vielleicht nicht ganz so giftig für die Pferde ist? Ich bin
neugierig...
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Meine Wiese wurde heute gespritzt, nachdem mir Nachbarn den größten scheiß aller Geschichten erzählt haben, von wegen man müsste den kram abschneiden (mit Sense) und DANN erst spritzen. Dass die Dinger aber das Gift über die Blätter aufnehmen habe ich erst im Raiffeisenmarkt erfahren. Ende vom Lied: 4 Wochen warten bis die wieder was größer sind, und heute wurds dann mal gemacht.
Jetzt hoff ich, für dieses Jahr das gelbe Zeugs kaputt habe und nächstes Jahr kommt im Frühjahr/März nochmal ne Prozedur und dann is hoffentlich gut...
Es wird nie gut .solange die Strassenkanten und Stillflächen nicht regelmäßig gepflegt werden :knuppel2:
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Das einzige Mittel, daß überhaupt gegen JKK hilft ist Simplex. Und Simplex tötet auch die Samen im
Erdreich - sprich: es braucht kein zweites Mal gespritzt werden. Womit hast Du denn spritzen lassen?
Gibt es was Neues? Etwas, was vielleicht nicht ganz so giftig für die Pferde ist? Ich bin
neugierig...
Wenn du mich meinst??? NATÜRLICH mit Simplex und ich muss sagen, die Dinger fangen langsam an die Köppe hängen zu lassen ;)
Meine Wiese wurde heute gespritzt, nachdem mir Nachbarn den größten scheiß aller Geschichten erzählt haben, von wegen man müsste den kram abschneiden (mit Sense) und DANN erst spritzen. Dass die Dinger aber das Gift über die Blätter aufnehmen habe ich erst im Raiffeisenmarkt erfahren. Ende vom Lied: 4 Wochen warten bis die wieder was größer sind, und heute wurds dann mal gemacht.
Jetzt hoff ich, für dieses Jahr das gelbe Zeugs kaputt habe und nächstes Jahr kommt im Frühjahr/März nochmal ne Prozedur und dann is hoffentlich gut...
Es wird nie gut .solange die Strassenkanten und Stillflächen nicht regelmäßig gepflegt werden :knuppel2:
Bei mir sind die dinger zum Glück nicht sooooo nah an der Straße, es geht also noch. Die gegenüber Buddeln auch die Dinger aus und spritzen danach bzw. verbrennen das, was sie rausgeholt haben abends großzügig....
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Doch Nakema, es kann schon sein, das man nachspritzen muß im nächsten Jahr. Hatten wir auch. Zwar wirklich sehr wenig aber ein paar Dinger kamen wieder heraus trotz spritzen. Das muß dann aber nicht mehr in dem großen Stil gemacht werden wie beim ersten mal sondern wirklich nur mit der Handspritze.
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ja hatten wir auch, die pflanzen müssen eine gewisse größe haben und dürfen noch nicht blühen,sonst kann es sein, dass die biester einem in geringen mengen erhalten bleiben!
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Also der Bauer, der bei uns gespritzt hat sagte, dass die Pflanzen im Wachtums-stadium sein müssen, damit das Zeugs wirkt. Heißt die Pflanzen dürfen auch schon Blüten haben/kriegen, sollten aber noch nicht im Verwelk-stadium sein, ansonsten bringt spritzen gar nichts... Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall nochmal spritzen, auch wenn man viell. nicht müsste, dann geht auch der restliche Unkraut kaputt, der da nix zu suchen hat und auch neu Gras gesäht wird bei uns, da man schon sieht, das die Wiese etwas Schaden davongetragen hat...
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Aber bitte daran denken die gesprizten Abgestorbenen Pflanzen auch zu entfernen.Habe in einer Pferdezeitung gelesen das jemand mit Essigessenz erfolg hatte.Ich habe mir mal 2 Flaschen im Angebot bei Aldi geholt.Versuch macht klug!!
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Mein Zeugs wird runter geholt, auch wenn der Bauer meinte: Nicht nötig... Naja, jedem das seine, ich mach's ;)
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Möchte das Thema nochmals Aufgreifen:
Ich hatte es wirklich mal mit Essigessenz versucht und es hat direkt wirkung gezeigt.Am nächsten Tag waren die Pflanzen verwelkt und kaputt.Ob es nur oberfälachig war war schwer zu sagen.Es kommen halt doch immer neue dazu.Nun haben wir mit Simplex gespritzt und das Mittel wirkt !!!Habe noch ein 2. mal die nachwachsenden Pflanzen gespritzt.Jetzt heißt es abwarten und evtl absameln oder warten bis alles ganz verrotet ist.
Da wo unsere Hottas laufen haben wir noch eine bequemere Art gefunden die Pflanzen auszustechen: es gibt von Fiskas einen tollen Unkrautstecher,der aus der TV Werbung. es funktioniert wirklich !!!
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Auf jeden Fall alles absammeln!!! Wir haben seitdem wir vor 4 Jahren (meine ich ) Simplex gespritzt haben deutlich weniger Probleme damit. Hier und da kommt nochmal was hoch aber das ist harmlos.
Wenn die Wiese jetzt nicht 2 Jahre liegen bleibt, dann gebt den Pferdemist aber bitte nicht an Kleingärtner ab. Wenn die damit düngen bekommen sie höchstens verkrüppelte Ernte.
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Mein Zeugs wird runter geholt, auch wenn der Bauer meinte: Nicht nötig... Naja, jedem das seine, ich mach's ;)
Welchen vorschlag hat der Bauer denn gemacht ??? ??? ??? ???Drauflassen ?
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Ja, liegen lassen. War aber auch letztes Jahr, haben es abgesammelt.
Dieses Jahr spritzen wir die "paar", die noch rauskommen von Hand mit Simplex und holen die dann komplett raus, wenn sie verwelkt sind. Wir verbrennen die dann in unserer Pennertonne und packen die nicht in den Mist/Kompost/Biotonne...
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Der hat ja komische Ideen,hat zwar gelesen das das Zeug nicht gut ist aber wie schlimme swirklich ist hat er wohl nicht verstanden .
gut das du dir da nicht reinreden läßt .
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uf den anderen Wiesen ringsum sind die Pflanzen schon so groß das man den Blütenansatz erkennen kann.Da wäre spritzen jetzt nicht mehr wirksam.Nur im Rosettenstadium.Aber wenn ihr die nur ausreissen wollt geht es erfahrungsgemäß besser wenn die Stiehle anfangen zu verholzen.
Bisher haben wir die ausgerissenen Pflanzen im anliegenden Graben auf die Brombeeren geworfen.Haben noch nie von dort Pflanzen wachsen sehen,do die keinen richtigern Bodenkontakt bekommen UND die Brombeeren werden erdrückt!
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Habe mir heute den Unkrautstecher von Fiskars besorgt - ist zwar nicht ganz billig, das Teil, aber funktionieren tut es prima. Wenn die Pflanzen noch kleiner sind, kriegt man die ja nicht gut zu fassen und reißt so nur die Blätter ab. Mit dem Stecher packt man das ganze Teil an der Wurzel und kann es dann damit rausziehen. Dann kann man es über der Schubkarre lösen. So brauch' man die Pflanze auch nicht anfassen - ist ja nicht so ganz ungefährlich, wenn die Haut damit in Kontakt kommt. Auch bei größeren Pflanzen funktioniert es super.
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Dass das nicht ganz ungefährlich für die Haut von uns menschen ist, habe ich noch nie gehört. Habe heute auch ne große schubkarre rausgeholt, auch mit einem unkrautstecher, der ist jetzt aber krumm >:D
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....., der ist jetzt aber krumm >:D
...und ich dachte nur in Issum hat es nicht geregnet und wir haben den Boden gegen Beton ausgetauscht :buck2: :buck2: :buck2: :buck2:
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Dass das nicht ganz ungefährlich für die Haut von uns menschen ist, habe ich noch nie gehört.
Ich habe gehört, dass das Kraut bei Hautkontakt Leberschäden verursachen kann, weiß nicht, was dran ist, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. ;)
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Dass das nicht ganz ungefährlich für die Haut von uns menschen ist, habe ich noch nie gehört.
Ich habe gehört, dass das Kraut bei Hautkontakt Leberschäden verursachen kann, weiß nicht, was dran ist, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. ;)
Ja unbedingt Handschuhe dabei tragen ,die sind auch für uns giftig !!!!Und Hautkontakt vermeiden .Das geht voll auf die Leber
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ups, aber von einmal passiert da bestimmt nix :-\
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ups, aber von einmal passiert da bestimmt nix :-\
>:D >:D >:D Das wird sich irgendwann zeigen....
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also der bauer bei dem meine früher stand hat das all die Jahre ohne gemacht und der hat vieles aber nix mit der Leber
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Dass das nicht ganz ungefährlich für die Haut von uns menschen ist, habe ich noch nie gehört.
Ich habe gehört, dass das Kraut bei Hautkontakt Leberschäden verursachen kann, weiß nicht, was dran ist, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. ;)
Nein - Zitat: Generell lässt sich sagen, dass allein die Berührung der Pflanzen nicht toxisch wirkt.
Nachzulesen hier: http://www.jacobskreuzkraut.de/humangefaehrdung.htm
Eine sehr gute Informationsseite : http://www.jacobskreuzkraut.de/index.htm
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also wenn ich mir das so durchlese ........würd ich weiterhin das Zeug nur mit Handschuhen entfernen .Da ich für mich sagen kann .meine Hände sind nie heile ,und ich wasche mir diese auch nicht 10 mal am Tag .
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Dass das nicht ganz ungefährlich für die Haut von uns menschen ist, habe ich noch nie gehört. Habe heute auch ne große schubkarre rausgeholt, auch mit einem unkrautstecher, der ist jetzt aber krumm >:D
Wenn der Unkrautstecher von Fiskas war kannst du den reklarmieren,da sind 3 oder sogar 5 Jahre Garanie drauf!
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Ich muss hier mal ebkes berichten.
WIr haben die letzten 2,5 Jahren hier ordentlcih gerupft,
sogar beim Nachbarhof,
der garnicht wusste,
das es diese Pflanze überhaupt gibt.
Aber auch nicht abgeneigt war,
als wir gesagt haben,
wir würden alles rupfen,
was wir finden.
Und siehe daaa,
dieses Jahr haben wir etwa 5 mickrige Pflänzchen auf unseren WIesen gehabt.
Mal schaun wie es nächstes Jahr aussieht,
ob das Zeug dann wieder schiesst,
oder ob es noch was weg bleibt.
Wir zupfen übrigens immer von Hand,
so kann man sicher sein,
das auch die Wurzel mit rausgeht
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wir rupfen auch jedes jahr und gott sei dank es wird weniger wenn die liebe stadt nicht ständig den seitenstreifen neu einsähen würde mit dem billigsamen aus osteuropa dann wäre es gar nicht mehr vorhanden aber so jedes jahr auf´s neue
eine miteinstallerin hatte mal üblen ausschlag von dem zeug ich bin immer verschont gewesen ob das an ihren allergien liegt konnten wir nie rausfinden aber dennoch bin ich auch vorsichtig geworden mit dem zeug
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Ich kann auch berichten ,das das Zeug immer weniger wird :hello2:
Konsequenz zahlt sich doch irgendwann mal aus !!!
Nun bitte dran denken: NIE mit bloßen Händen ! IMMER mit Handschuhe !!
Hat man auch besseren Griff!
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Wir zupfen übrigens immer von Hand,
so kann man sicher sein,
das auch die Wurzel mit rausgeht
... aber hoffentlich mit Handschuhen an, du denkst ja an den Leberschaden!
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immer mit handschuhen weil wie schnell hast mal nen haar im mund und gehst mit den fingern an den mund oder hast irgendwo mal nen kratzer
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Grad auf Facebook gefunden: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Blutbaer,blutbaer100.html
Die Raupe frisst Blüten und Blätter des JKK bis sie kaputt geht...
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Diese Raupen sitzen hier auch schon seit Jahren auf dem Giftkraut. Allerdings hat die Natur es nicht vorgesehen, daß ein Parasit (in dem Fall die Raupe) seinen Wirt (in diesem Fall das JKK) ausrottet. Wäre ja auch irgendwie ziemlich dämlich. Ich würde mir wünschen, daß DAS die Lösung ist, aber ich befürchte... datt wird nix... :-\
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Wenn datt funzt hätt ich auch gerne welche für unsere Wiesen, das wär ja mal was. :dadr: Aber ich hin da auch sehr skeptisch, wenn das so einfach wäre wieso is denn da noch keiner früher drauf gekommen? :gruebel1:
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Ja diese Raupen haben wir auch bei den Pflanzen entdeckt.Doch es sind viel zu wenige.Ich lasse schon einige Pflanzen ohne ! Blüten stehen damit diese kleinen Helferlein auch noch Nahrung haben und nicht ganz abwandern.Aber um es wirklich wirksam zu machen müsste es so was wie eine Raupenplage geben die alles alles fressen.so wie es schon eine Heuschreckenplage gab.
Aber so ist es eine sehr interessante Seite !!!
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Also dieses JKK ist ja wahnsinnig schnell verbreitet.
Zu Hause haben wir ca. 5.500 qm eingezäunte Wiese. Vor 3 Wochen habe ich sie noch gemäht, da es so trocken war wuchs sie auch nicht so schnell. Heute nach den langen Regentagen dacht ich, ich könnt ja mal wieder mähen. Als ich mit dem Mäher hinter den Tannen hervor fuhr, war ich mega erschrocken. Die ganze Wiese voller JKK :o Wo ist das nur so plötzlich hergekommen? ??
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Laut Internet soll man alle 4 Tage kontrollieren weil das so schnell wächst... :sauer3:
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Nach 2 Tagen findet man schon wieder erste Blätter....Oder wie aus dem Nichts einen Blütenstengel mit 3 Knospen und spärlichen dünnen Blättchen am Stiel.... :sauer3: :sauer3: :sauer3: :sauer3:
Ich habe gestern durchgezählt auch ca. 100 Meter habe ich 37 Pflanzen....Von Mini bis große Rosette...Und genau dieses Stück war vor 1 1/2 Wochen JKK frei!! :sick1: :sick1:
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Also was das angeht bin ich froh das wir so tief liegen und so wenig sandigen Boden haben . :notworthy:
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Leider wuchert das Zeugs hier in der Nachbarschaft fast überall...nachdem heftigen Wind rechne ich nun auch mit vielen Pflanzen...kontrollieren, kontrollieren,,,mehr geht nicht.
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Das Bild muß ich euch zeigen:die Weiden sind dort überall voll mit schönen gelben Blumen und mittendrin - Pferde!!
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Och...solche Weiden kenne ich viele...die Pferde fressen es doch nicht, da ist es doch nicht schlimm...meist alles Leute die kein Heu von ihren Weiden machen...
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Wenn noch jemand welche von diesen netten gelben Blumen haben möchte, der kann sich gerne bei mir welche ausstechen und mitnehmen.
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die Wiese mit den gelben Blumen wurde aber auch schon geschnitten und anschließend waren sogar Fohlen drauf!!
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Es scheint zu stimmen, das die Pferde es nicht fressen wenn es da so rum steht. Ist aber trotzdem blöd, wenn die Leute denen die Weide gehört die Pflanzen nicht entfernen, oder wenigstens zurück schneiden bevor sie blühen....Heu von meiner Weide machen werde ich aus Sicherheitsgünden wohl nicht mehr....
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Dem muss ich widersprechen,ich habe schon erlebt,das Pferde es fressen. ???
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Ja besonders Fohlen und junge Pferde sind doch immer so neugierig.Ich habe immer schon Sorge,wenn die Pferde allein schon auf Rosetten,die wir bei dem trockenen Wetter nicht ausstechen können,drauftreten,die Pflanzen abbrechen, vertrocken und dann ihre Bitterkeit verlieren.
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Also ich steche die auch bei dem trockenen Wetter mit einem Pittermesser ( diese kleinen Küchenmesser ) aus...und wenn die Pflanze raus ist scharbe ich mit dem Messer immer noch die Ränder und auch nochmal nach unten den Boden. Bisher ist an den Stellen nix mehr nachgekommen.
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Eine Freundin von mir sprüht auf ihr Unkraut diese Essigsäure, und wenn sie JKK aussticht, sprüht sie das in das leere Loch...sicher ist sicher ;)
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....,die wir bei dem trockenen Wetter nicht ausstechen können,.....
Warum könnt Ihr das nicht ? Ich mach das mit dem Spaten , das klappt wunderbar .
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Wir stechen ja sonst auch mit dem Fiscas Unkrautstecher aus,aber wenn den Boden hart wie Beton ist,reißt man ja nicht alle Wurzelteile aus.Ich glaub heute nach den Regen werd ich wohl wieder ran müssen.
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Mit dem Spaten hätte ich auch keine Chance...aber mit dem Küchenmesser geht es super gut...für die größeren Pflanzen habe ich ein Fleischmesser genommen. ;)
Gestern beim Kontrollgang nur noch 1 Pflanze gefunden!!!
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Ich war heute mitten im Gewitter fleissig....Ach war das schön in dem aufgeweichten Boden brauchte ich teilweise gar kein Messer...
Aber das JKK hat neue Taktiken...Nur Blütenstengel mit mini Blättchen dran, aber dafür bis zu 5 Knospen und das ganze dann in nioch nicht mal 10 cm Höhe....Bestimmt 10 davon gefunden und eleminiert... Ich glaub das nennt man die Notblüte....
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Ja Notblüte ist der richtige Ausdruck.Die Pflänzchen käpfen rgelrecht zums überleben und die Fortpflanzung.
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Wegen meiner können sie das gerne zun...._ABER NICHT AUF PFERDEWEIDEN UND SCHON GAR NICHT DA WO MEIN PONY WOHNT!!! >:D :crazy2:
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Ich habe doch tatsächlich noch eine Rosette auf der Winterwiese gefunden! Dreckszeug! Ich dachte, daß es zumindest im Winter "verschwindet"???
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:shocked2:
Unglaublich, es gibt doch überall noch A......cher!!!!!!!!!!!!!!!!!
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würde mich nicht wundern wenn man noch blühende Pflanzen finden würde,bei den Temperaturen im Dezember.
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Das Dreckszeug blüht zwar nicht, aber die Rosetten halten sich tatsächlich wacker bei den Temperaturen :tickedoff:
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Da es keine Wasserpflanze ist , hat Sie hier im Moment keine Chance . O0
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Ich will dir ja die Hoffnung nicht nehmen Molly...aber die wachsen auch bei Land unter....
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Ich will dir ja die Hoffnung nicht nehmen Molly...aber die wachsen auch bei Land unter....
Gut möglich , aber da wir hier keinen sandigen Boden haben , habe Ich weder mit noch ohne Wasser wirkliche Probleme damit . ;)
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Du Glückliche Molly! :search1:
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Leider breiten die sich hier immer mehr aus :-(
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Ich habe heute von einer ganzen Anzahl von Pflanzen Ausreiseanträgen bekomme, sie wollen unbedingt in das Königreich Issum um in Mollyhausen eine neu Kolonie zu gründen. :yes1:
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Die ersten sind verschickt. :yes1:
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Einige halten diese Pflanze aber auch für schützenswert: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NABU-zeigt-freiwillige-Pfluecker-von-Jakobskreuzkraut-an-1918413.html
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Einige halten diese Pflanze aber auch für schützenswert: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NABU-zeigt-freiwillige-Pfluecker-von-Jakobskreuzkraut-an-1918413.html
Sorry, aber die NABU hat für mich einfach einen an der Waffel.Nicht nur in Bezug auf das bescheuerte JKK.. ich kann mich noch gut an dieses absurde Geplänkel wegen der Uferschnepfe erinnern... Tierschutz ja...aber nicht wenn Existenzen daran hängen! Teilweise wurden auf den gesperrten Flächen niemals auch nur eine Uferschnepfe gesichtet!
für mich haben die einfach einen an der Mütze.
Und nun...steinigt mich :scared4:
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Warum bauen die nie eine Autobahn da lang, wo JKK wächst???
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Warum bauen die nie eine Autobahn da lang, wo JKK wächst???
Dann würde es ganz schön viele Autobahnen geben *überleg* Und keine Weiden mehr für die Schnuffer :nono3:
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"Die Debatte um das JKK wird von irrealen Ängsten bis hin zu hysterischen Bezichtigungen, angeheizt, durch fachlich nicht haltbare Behauptungen aus Lobbyistenkreisen und plakativem Aktionismus bestimmt
Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NABU-zeigt-freiwillige-Pfluecker-von-Jakobskreuzkraut-an-1918413.html"
:o
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Warum bauen die nie eine Autobahn da lang, wo JKK wächst???
Dann fahre mal Richtung Sauerland...im Sommer ist der Mittelstreifen rund um die Mittelleitplanke herrlich gold-gelb :-)
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Och...da mußte nicht ins Sauerland..A 3 OB Richtung Holland...da wirste auch fündig
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Es ist wirklich unglaublich. Jedes Jahr buddel ich wie blöde (und dabei sowas von kleinlich-genau!) auch noch die kleinsten Rosetten aus und seit ich die Wiese übernommen habe hat da wirklich nicht eine einzige gelbe Blüte die Chance gehabt, aber trotzdem kommen jedes Jahr aufs neue diese fiesen JKK Pflanzen wieder hoch. Auch letzte Woche habe ich wieder 2 Schubkarren von diesem Drecks-kraut ausgebuddelt. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die Grassamen, die einmal in der Erde sind, bis zu 80 Jahre dort schlafend überleben können. Na herzlichen Glückwunsch ::)
Wie sieht es so bei Euch auf den Wiesen aus?
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im Moment wachsen da eher so Sachen wie Seerosen und Anemonen....und wie ponie fangen an Plankton zu seihen...
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:2funny:
Jedes Jahr sind es einzelnen Pflanzen, die hier ausgebuddelt werden. Pro Wiese würde ich mal 5 Stück schätzen.
Je näher man hier allerdings Richtung Grenze, also Maasduinen kommt, wirds schlimmer.
Wobei an der B9 die Ränder im Sommer auch immer schön gelb blühen. ::)
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Im letzten Jahr habe ich am Anfang der Hofzufahrt zum ersten Mal eine Pflanze JKK entdeckt. Also habe ich die ganzen Jungs angeschleppt und ihnen das Original gezeigt: Töten! Ein echter Westfale krempelte die Ärmel hoch und wollte die Pflanze einfach mal so ausreißen. Nein, so einfach ist es dann auch nicht :goodluck1:
Keine Ahnung, ob sie das Teil am Ende gesprengt haben, aber am nächsten Tag war alles weg.
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Uh , gut das Du`s sagst . Hab auch eine stehen sehen . Muss ich morgen sprengen ;) .
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Auweia, was da momentan so alles an den Wegrändern gelb blüht macht mir wirklich Bauchschmerzen. Aber noch viel entsetzter bin ich über die ganzen JKK-Pflanzen, die ich in vielen Pferdeweiden blühen sehe! Wie gesagt, auch bei mir taucht "urplötzlich" die ein-oder-andere VEREINZELTE Pflanze auf, aber die wird noch am gleichen Tag ausgerupft und elimeniert. Andere Pferdebesitzer sind da wirklich wesentlich entspannter als ich... :-\
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Oh ja...tiefenentspannt sind die!! Siehe hier:
Wurden aber nun auch zum aller größten teil ausgerissen!
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Okay, der Zaun verhindert ja die Ausbreitung... :wacko1:
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Alder... da würd ich Schnappatmung bei kriegen, wenn meine Zossen auch nur in die NÄHE dieser Wiesen kämen... :o :o :o
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Ich hab schon ne Wiese mit Ponys drauf gesehen da steht 50% Jkk drauf und 50 % nix . Auch nicht schlecht . :excited1:
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Nakema..Wir hatten mehr als Schnappatmung, das sag ich dir!
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In diesem Jahr wachsen bei mir genau an der Isselböschung eine Hand voll Jkk-Pflanzen....wer weiss wo die herkommen ???
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Jetzt ist so langsam "Schluß mit blühen" und die Samen sind reif und werden vom Wind weiträumig verteilt. Ich habe mal gelesen, daß die sich bis zu 50m weit aussähen. Ich liege weiterhin schwer bewaffnet auf der Lauer, um meine Weiden gegen dieses Dreckszeug zu verteidigen...
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Hier mal ein Foto von Nakema im Krieg gegen das liebe JKK
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Bei uns sind jetzt 98% raus und der Rest bekommt auch noch ein Wurzelbehandlung. >:D >:D >:D
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Ich wundere mich jedes Jahr wieder, wo diese (vereinzelten!) Dreckspflanzen in meiner Winterwiese nur wieder her kommen! Habe gestern ein Dutzend fast-blühende Jakobs-Kreuz-Kräuter ausgerissen. Ich habe gelernt, daß diese kurz vor bzw. in der Blüte besonders empfindlich sind. Während die blütenfreien Rosetten auch mit halbem Wurzelstand einfach wieder zurück kommen.
Der Bautrupp hat im letzten Jahr vorne bei der Stallnachbarin den Wiesenstreifen nachgesäät, den sie zur Verlegung neuer Gas- und Abwasserrohre aufgebuddelt hatten. Auffällig ist, daß dort mehr JKK als Gras nachwächst! Ob die Jungs vom Straßenbau da eine "hübsche" Kräutermischung verwendet haben? Ich kann es mir fast nicht anders denken :sauer4:
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Das glaube ich nicht.
Ich tippe eher darauf, dass dadurch dass der Boden "nackig" war,
mehr Licht auf den Boden gekommen ist und mehr schlummernde Samen,
als üblich den Weg nach oben gefunden haben.
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Aber die haben die Muttererde ja einmal komplett auf links gedreht. Erst abgefahren und seitlich des Grabens auf einem riesigen Wall gelagert und später wieder verfüllt. Das müßte aber ein gewaltiger Zufall sein, wenn ausgerechnet DIE Erde, die vorher oben war NACH dem rumbaggern nachher auch wieder oben liegt. Denn ich glaube nicht, daß die Grassamen sich durch 30cm Tiefe wieder von alleine nach oben kämpfen. Aber sicher, ganz ausschließen kann man das alles nicht. Leider jetzt viel Rupf-Arbeit für meine Nachbarin...
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Leider jetzt viel Rupf-Arbeit für meine Nachbarin...
Na sei froh, das Deine Nachbarin rupft. Ich sehe zur Zeit so viele Pferde zwischen den gelben Blumen laufen :tickedoff: das scheint viele Pferdebesitzer gar nicht zu stören.
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in der Wildblumenmischung der Straßenmeisterei war bis vor einiger Zeit tatsächlich ein Anteil JKK dring. Es wäre sogar denkbar, dass hier noch Restbestände aufgebraucht werden. Wobei mich wundern würde, warum sie Blumenmischung als Gras säen...
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Glaub mir, das Zeug ist sehr zäh...
Ich glaube wirklich, dass das Samen sind, die in der Erde waren und wieder ausgekommen sind.
So ein Samen kann ja schliesslich 2-8 Jahre im Boden verbleiben ehe er auskommt.
Also hier bei mir kaufen StrassenNRW und die Stadt nur die einfachste Dauerweide für Strassenränder.
Noch nie haben sie Blumenmischungen gekauft.
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Eben fahre ich nach der Mittagspause wieder zur Arbeit, und überquere eine viel befahrene Kreuzung an der auf einer großen Wiese ca. 5 Welshponys stehen...
Die Ponys waren schon des Öfteren (auch öffentlich) im Gespräch, da der Zustand nicht als "gepflegt" zu bezeichnen ist und sie zum Teil etwas zu dünn sind.
Sie stehen das ganze Jahr dort, die Wiese wird also nie geschont, einen Unterstand habe ich auch noch nicht gesichtet.
Heute habe ich leider kaum ein Pony entdecken können, vor lauter gelben Blumen :o
Dies hatte wohl auch der Besitzer der Ponys gedacht, und stand inmitten der Wiese mit einer Motorsense und mähte die gelben Dinger nieder...ich wette wenn ich heute Abend da vorbeifahre, wurde nichts eingesammelt... :wacko1:
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Ich glaube ich ahne won welchen Ponys du redest :-(
Es standen letztens schon nur noch 3 dort. Ab und an quatieren die die aus...ich habe nur noch nicht raus gefunden wohin...
Unterstand haben die aber! Kannste aber von der großen Straße aus nicht sehen.
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Es gibt auch Hoffnung:
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Mit-Schmetterlingsraupen-gegen-Jakobskreuzkraut,jakobskraut138.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobskrautb%C3%A4r
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Diese hübschen Raupen gibt es hier auch. Allerdings haben diese die Ausbreitung von JKK bisher und leider so mal gar nicht negativ beeinflusst.
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Wir haben sie zu hunderten und bei uns helfen sie tatsächlich die Pflanzen zumindest ein wenig in Schach zu halten :)
Hätte auch Bilder auf dem Handy - wenn hier wer so lieb wäre sie einzustellen, würde ich sie mailen *lieb guck*
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Ich bin bei diesen Bildern von Sepia wirklich und wahrhaftig verblüfft:
(http://foto.arcor-online.net/palb/alben/99/4704399/3030343432633964.jpg)
(http://foto.arcor-online.net/palb/alben/99/4704399/6461303737666539.jpg)
(http://foto.arcor-online.net/palb/alben/99/4704399/3234383037656233.jpg)
(http://foto.arcor-online.net/palb/alben/99/4704399/6338663664366638.jpg)
(http://foto.arcor-online.net/palb/alben/99/4704399/3137666339373032.jpg)
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Wo kriegt man die Viecher?????????????
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Jedenfalls nicht in Deutschland:
http://www.oxfly.co.uk/index.html
http://www.wwb.co.uk/current-eggs-and-larvae
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Wo kriegt man die Viecher?????????????
Bei Sepia auf der Wiese...
Also sollte das nächste Forentreffen doch da statt finden... So viele Teilnehmer hatten wir dann wahrscheinlich noch nie :D :D
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Muss aber bisl dazu erklären:
Wir haben vorn eine grosse Wiese und hinten noch eine und leider haufig Kreuzkraut. Vorn die rechte Seite haben wir im Frühjahr ausgestochen. Vorn links erstmal nur die grossen Pflanzen mit Blütenstängeln entfernt. Damit hatten wir bereits so viel Müll und langsam lief uns auch die Zeit davon denn die ersten Pflanzen bereiteten sich aufs blühen vor. Daher sind wir hinten nur durch und haben die Blütenstände gekappt. Geht schnell, macht weniger Müll und man verhindert erstmal die weitere Ausbreitung. Den Rest erledigen gerade die Raupen - vielen Pflanzen fehlen bereits sämtliche Blätter (3. Bild: Pflanze ist sogar schon braun und stirbt gerade) und sie treiben keine neue Blüten mehr aus.
Positiver Nebeneffekt: Der Blutbaer hatte genug Futter um auch nächstes Jahr zahlreich zu erscheinen :)
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Und Bärenfalter sind ohnehin wunderschön. Die Raupen sind auch nicht gerade klein...
Also, wie sind die Raupen zu dir gekommen?
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Ja , das wäre interessant zu wissen : wie kommt man dran ?
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Die Frage ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Muss ich Euch echt über die Sache mit den Bienchen und den Blümchen hier aufklären??
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Nun ja...ich habe bei uns bisher weder diese Raupen noch den sich daraus entwickelnden Falter gesehen.
Futter hätten 2 Nachbarn hier genug!!!
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*lach* Was war zuerst da: Huhn oder Ei? ^^
Also wir hatten hier im Frühjahr schon haufig Baerenfalter hier, welche sich auffällig oft in JKK Nähe befanden - so sind wir ueberhaupt erst auf den Zusammenhang gekommen :)
Wenn einer genug Futter hat und eine Neuansiedlung probieren möchte, der kann sich gerne ein Paar Raupen holen kommen ;)
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Bei einer weiteren Nachbarin am Stall auf den angrenzenden Weiden dann auch einige JKK Pflanzen entdeckt. Schnell das Telefon gezückt und diese hässliche Info durch gegeben. Keine 10 Minuten später sehe ich sie, wie sie mir mit einem großen Strauß gelber Blumen im Arm zuwinkt.
Ich glaube, ich sollte ein nachbarschaftliches Grillen anschubsen, besser kann es doch gar nicht laufen O0
Allerdings leide ich so langsam schon unter Verfolgungswahn, ich sehe das verdammt Zeug momentan wirklich überall :-\
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Allerdings leide ich so langsam schon unter Verfolgungswahn, ich sehe das verdammt Zeug momentan wirklich überall :-\
Weil es so ist !! :-\ Es blüht im Moment ja überall . Ich könnte alleine auf dem Weg zur Arbeit alle 15 Meter halt machen und schneiden oder raus reißen .
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Und jetzt ist das Dreckszeug so gut wie ausgeblüht und verteilt seine Samen weiträumig. Unbedingt in Weide-Nähe zumindest die "Köpfe" abrupfen und entsorgen :protest:
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Auch dieses Jahr gibt es sie wieder. Es fängt recht unschuldig mit den kleinen Rosetten an. Ich lauf jetzt schon wieder wie ein Spürhund auf Drogen im zick-zack und mit Schüppchen über meine Wiesen und bekomme wieder diesen leicht irren Blick. Ich hasse JKK :tickedoff:
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Ich lauf jetzt schon wieder wie ein Spürhund auf Drogen im zick-zack und mit Schüppchen über meine Wiesen und bekomme wieder diesen leicht irren Blick.
DA gibt es doch bestimmt ein Video von :music1:
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Vielleicht kann sich ja mal jemand in der näheren Umgebung auf die Lauer legen...;D
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Iiiichhh????
>:D :scared4:
(neinneinnein, wenn überhaupt, dann erst nach der Rallye 8) )
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Unschuldig mit kleinen Rosetten???
Hier in unserer JKK Zentrale sind die Pflanzen schon wieder größer als der Löwenzahn *seufz*
Also wird wieder munter gerupft statt Abendfernsehen genossen... Hab allein von unserem kleinen Stück Gästepaddock\-Weide vier Eimer gesammelt.
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Habe heute den ersten JKK Falter ( wie hieß der noch gleich? Roter Bär?) gesichtet. Die Raupen haben zwar letztes Jahr ne Menge weggefuttert aber nichts destotrotz wächst das zeug als gäbe es keinen Morgen...ich hatte ja die Hoffnung das die Pflanze als 2 jährige Pflanze dann im 3. Jahr mal kaputt geht, und hab die letzten 2 Jahre meist nur die Blütestände und langen Stengel beseitigt aber bis auf die Pflanzen die zeitweise Staunässe ausgesetzt waren, sehen alle ganz knackig grün aus :raufen1:.
Rupfen und Ausstechen hab ich auch vorher probiert, hatte aber den Eindruck das aus jedem klitzekleinen Wurzelrest dann wieder eine neue Pflanze wächst.
Hat jemand Erfahrung mi Simplex oder Roundup?
Ist das mit dem Ordnungsamt eigentlich noch aktuell? Denn bei mir zu Haus ist das Zeug erst aufgetaucht als die Gemeinde nur noch 1-2 x im Jahr die Straßenränder gemäht hat und eine gegenüberliegende Wiese der Gemeinde ganz spät gemäht worden ist.
So ein verfluchtes Zeug!!!
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Roundup hilft nur mäßig, Simplex sehr gut. Ist aber wirklich das pure Gift und sollte nur punktuell angewandt werden. Die Samen überleben noch Jahrzehnte im Boden, deshalb kommt es einem so vor, als ob die Pflanzen immer wieder nachwachsen. Sind aber eigentlich deren bisher ungeborene Geschwister ::)
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Ich werde nachher auch auf Streifzug gehen...vor einer Woche war nix. Bin gespannt
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Ich hab auch die ersten Blutbär-Raupen gesichtet...bei mir im Garten
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Du züchtest Dir JKK im Garten? Also selbst da vernichte ich das Dreckszeug... :o
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Ich habe in diesem Jahr, im zeitigen Frühjahr und bei schönem Wetter, ne ordentliche Hand voll Kalkstickstoff-Dünger auf jedes Pflänzchen geschmissen. Hat ganz gut geklappt. Damit sind die meisten verbrannt.
Alle habe ich aber offenbar nicht erwischt, somit renne ich auch noch mit Spaten herum.
Wenn wir im nächsten Jahr wieder so eine 'Schön-Wetter-Periode' kriegen, dann mache ich das wieder.
Vielleicht erwische ich dann die letzten ;)
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Bewußt züchten tu ich das nicht, es hat sich da angesiedelt...
Aussamen lass ich das nicht, das verhindere ich immer! Aber schon bemerkenswert,
dass der Blutbär es jetzt schon in meinen Garten geschafft hat. ::)
(In erweiterter Nachbaschaft gab es mal ein Zierbeet im Garten mit JKK... :crazy2: ich hoffe, die haben das auch nicht aussamen lassen.)
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Ich habe wie jedes Jahr diese Eine Pflanze, die ich immer und immer wieder an derselben Stelle ausbuddel.....und die jedes Jahr brav wieder an der selben Stelle rauswächst :knuppel2:
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Ich habe wie jedes Jahr diese Eine Pflanze, die ich immer und immer wieder an derselben Stelle ausbuddel.....und die jedes Jahr brav wieder an der selben Stelle rauswächst :knuppel2:
Ja , das kenne ich . Leider sind aber noch welche dazu gekommen.
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Ich habe mir jetzt auch Essig besorgt, nur noch nicht ausprobiert. Meine Freundin sprüht das JKK immer damit ein und keine 24 Stunden später sind die Pflanzen total welk und Tage später elendig verreckt und verschwunden.
Allerdings werde ich vorher die Blüten abschneiden, da das JKK ja dazu neigt, (wenn man es rausreisst) binnen Stunden not zu reifen und sich auszusähen, da geh ich mal lieber auf Nummer sicher :yes1:
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Ich habe das Gefühl, daß alle Weidebesitzer im Laufe der letzten Jahre etwas sensibler geworden sind und das JKK nicht mehr ungestört wachsen lassen. Man sieht ja kaum noch JKK-Plantagen, wie noch vor ein paar Jahren!
Auch am neuen Stall in Frasselt gibt es 3 - 5 JKK Pflanzen, die ich immer genau im Auge habe. Letztes Jahr waren es noch über 10 Pflanzen. Also ausbuddeln und überlegte Weidepflege (Dünger, mulchen etc.) scheinen da das Mittel der Wahl zu sein. So muß ich keine chemische Keule raus holen.
Wie ist der JKK-Stand in Euren Wiesen?
Gab es da eine Veränderung im laufe der letzten Jahre?
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Ja, rasch zunehmend.
Ich nehme die Besitzer dann immer an die Hand und erkläre ihnen vor Ort die Lage. Echte Münsterländer greifen sofort nach der Pflanze und wollen sie mal eben rausreißen. Bei dieser Gelegenheit lernen sie gleich ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal dieser Pflanze kennen...
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Wir versuchen auch jedes Jahr die Dinger per Hand zu vernichten, aber es schaffen halt immer wieder einige zu überleben, liegt wahrscheinlich auch an der Nähe zu einer benachbarten Gärtnerei, die lassen das Zeug unkontrolliert an Ihren Grundstücksgrenzen wachsen :tickedoff:
Habe aber den Eindruck das es durch die letzten heißen Sommer etwa weniger sind als sonst. Dafür scheint dem Sauerampfer das egal zu sein, obwohl der auch jedes Jahr gerupft wird!
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Bitte lauf doch bitte mal vorne zur Straße und mach dort das JKK auf den Wiesen tot! Am Zaun und vereinzelt in der Wiese blüht da das gelbe Dreckszeug vor sich hin... :sauer4:
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Der Sauerampfer wächst ja, weil der Nährstoffhaushalt bei den meisten Weiden nicht ausgeglichen ist.
JKK überlebt gefühlt die Dürre besser- geht mal JETZT auf den Truppi in Materborn, da fällt euch echt der Kitt aus der Brille :o
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HEute auch mit erschrecken festgestellt, dass ich wieder ran muss. So ein Dreckszeug!
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Jetzt ist die beste Zeit zum Rupfen! In der Blüte sollen die Pflanzen am empfindlichsten sein und der feuchte Boden macht die Wurzeln etwas lockerer. Aber unbedingt an Handschuhe denken wenn Ihr rupft!!!
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und der feuchte Boden macht die Wurzeln etwas lockerer.
Feuchter Boden ? ? ?
der Witz ist gut....
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Wurde heute komplett eliminiert! Alles was jetzt noch gelb ist auf der Wiese ist nicht JKK.
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Minions... :music1:
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In Kleve gerät an manchen Stellen das jkk völlig außer Kontrolle.... Truppi in materborn ist heftig, aber auch einige straßenränder und waldlichtungen sind gelb überflutet. Ich habe das Gefühl, dass das Zeug alles andere verdrängt und jedes wetter überlebt, egal ob zu trocken oder zu nass (wobei ihm Trockenheit besser gefallen zu scheint). Ich hatte sogar welche in meinem Rasen :tickedoff:
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Ja, braunes Gras und hochwachsendes JKK
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Unkraut vergeht nicht - wie wahr... wie wahr... >:(
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Ich habe auch schon ein paar Pflanzen ausgezogen und in der Feuertonne verbrannt dieses Jahr!
Allerdings mache ich zur Zeit meinen Kutschenführerschein in Straelen und auf der Strecke dorthin (eine Stunde fahren von uns aus) steht sooooooooooo
viel JKK! Wahnsinn! Ganze Wiesen übersäet damit! Ganz krass! :wacko1:
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Vermutlich die übliche Verwechslung mit Löwenzahn... :frech:
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Ne ne... den Unterscheid kenne ich ;)
Das Zeug steht da ohne Ende!
Ich habe kürzlich von weiten Wiesenpippau mit JKK auf meiner Heuwiese verwechselt, da war ich doch sehr froh als ich von nahem dann gesehen habe, das es nur Pippau war! :-)
Und Wolfsmilch steht zur Zeit auch wieder oft auf den Wiesen! :-/
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Oft wird JKK mit Johanniskraut (Hypericum) verwechselt. Da habe ich bei uns schon manchen Nachbarn an die Hand nehmen müssen, der exakt die falschen Pflanzen ausreißen wollte... :schmoll:
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Ja das passiert vielen, kann man aber gut auseinander halten, wenn man weiß wie....
Aber ist doch gut wenn man Menschen aufklären kann! ;-)
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Auf dem Weg nach Reken leuchteten sie mir von rechts und links allgegenwärtig entgegen. Sie scheinen im Münsterland noch weiter verbreitet zu sein als im Kreis Wesel.
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In der Oberpfalz kommen sie so gut wie gar nicht vor, hier blüht das Johanniskraut fleißig.
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Raum Geldern / Issum blüht es auch fleißig :'(
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Ich laufe zum abkötteln ja jeden einzelnen Tag über meine Weiden und doch passiert es mir, daß ich unvermittelt eine einzelne, riesige, blühende JKK Pflanze finde. Da frag ich mich jedesmal, wo die auf einmal herkommt?
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Sogar die Brennesseln lassen in der Mittgagshitze die Blätter hängen. Nur das JKK blüht wie das junge Leben. ::)
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Wenn Gras mal soviel Power hätte wie das sch...Zeug :redlight1:
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Straßenrand: vereinzelt BLÜHENDES Jakobskreutzkraut! Was soll der Scheiß???
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Da guck ich der kleine Lord auf ARD, und was seh ich? Jkk überragt die wiese, über die der kleine scheisser mit seinem schecken reitet. Tssss, das zeug verfolgt uns :raufen1:
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Das Zeug heben uns die Inselaffen eingebrockt, das habe ich schon vor etlichen Jahren gehört... :sauer4:
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Die könnten die ja jetzt bei ihrem Brexit auch ruhig wieder mitnehmen!
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Ich stell mir gerade vor, wie entrüstete Pferdebesitzer in Calais am Hafen stehen und den britischen Booten büschelweise jkk hinterher werfen :crazy2:
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Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem zentraleuropäischen Mittel- und Hochgebirge.
Die Hauptpflanze der Gattung trägt daher auch heute noch den Trivialnamen "Alpengreiskraut".
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Ts ts die Bayer wieder :2funny: :2funny:
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Ich habe da am Stall schon seit einigen Wochen eine einzelne JKK Rosette genau im Auge (kommen die Pferde im Moment nicht dran!) aber die will zum verrecken nicht erfrieren! Sehr resistent dieses Dreckszeug :sauer4:
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Wir haben im Wald in diesem Jahr ungewöhnlich viel Digitalis purpurea. Vor allem an Stellen, an denen noch nie zuvor welcher gestanden hat.
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Der Fingerhut wächst auch hier bei uns im Wald und ich finde ihn wunderschön!
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Mir fällt immer wieder auf, dass ich eigentlich nie das Smartphone mitnehme, um draußen mal Fotos machen zu können. Dabei habe ich da sogar eine App zur Identifikation von Pflanzen drauf. :knockedout:
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Mir fällt immer wieder auf, dass ich eigentlich nie das Smartphone mitnehme, um draußen mal Fotos machen zu können. Dabei habe ich da sogar eine App zur Identifikation von Pflanzen drauf. :knockedout:
Ja, die App ist wirklich praktisch. So kann man prima eßbare Pflanzen identifizieren.
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Jcobskreutzkraut so weit das Auge reicht :-\
Gefühlt mehr als in den letzten Jahren...
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Am Montag war ich in Münster auf dem großen Waldfriedhof Lauheide: Dort hat man ganz viel JKK angepflanzt.
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Na ob die sich damit einen Gefallen getan haben?
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Ungepflegte Pferdeweide bei uns im Dorf. Blühendes, gelbes Zeug soweit das Auge reicht.
(https://up.picr.de/46130509ho.jpg)
Aber es ist tatsächlich KEIN JKK. Wie heißt das denn?
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Es könnte Hypericum sein. Aber aus dieser Entfernung...
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...oder Rainfarn?
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Ich glaube auch, es könnte Rainfarn sein, (Botanischer Name Tanacetum vulgare)
Das habe ich dazu im Netz gefunden:
Familie
Korbblütler (Asteraceae)
Beschreibung
Der sehr robuste, wintergrüne Rainfarn, welcher auch Wurmkraut genannt wird, ist innerhalb Deutschland weit verbreitet und erreicht eine Wuchshöhe von 60 bis 160 Zentimeter. Die Stängel sind rötlich-braun und tragen die charakteristischen wechselständigen Blätter, die fein geteilt sind und farnartig aussehen. In den oberen Abschnitten verzweigen die Stängel und münden in dichte Doldenrispen mit zahlreichen leuchtend-gelben, acht bis elf Millimeter breiten Blütenköpfchen.
Die Wurzeln des Rainfarns reichen bis zu einer Tiefe von 90 Zentimeter und bilden ein Rhizom aus (Wurzelstock).
Besonderheit
Wenn sie zerrieben werden, strömen die Blüten einen intensiven Duft aus, welcher dem von Kampfer mit einem Hauch von Rosmarin ähnelt. Die Blätter und Blüten sind giftig, wenn sie in großen Mengen verzehrt werden, da das ätherische Öl Verbindungen wie Thujon enthält, welche Krämpfe sowie Leber- und Hirnschäden verursachen können. Ungeachtet seiner Toxizität, wird der Rainfarn seit Jahrhunderten in der Naturmedizin bei Problemen des Verdauungstrakts, einschließlich Magen- und Darmgeschwüren, bestimmten Gallenblasenleiden, Migräne, Nerven- und Gelenkschmerzen und vielen anderen Beschwerden eingesetzt. Aktuell gibt es jedoch keine stichhaltigen wissenschaftlichen Beweise für diese Wirksamkeit dieser Anwendungen.
Heutzutage wird der Rainfarn hauptsächlich als biologisches Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Das durch ihn gebundene Kalium im Boden kommt Pflanzen in der Nähe zugute. daher eignet er sich hervorragend für den Anbau in der Nähe von Kohl, Rosen, Himbeeren und Trauben. Zur Blütezeit soll er zudem Insekten wie Japanische Käfer, Gurkenkäfer, Kürbiskäfer, Schnitt- und Kohlwürmer, Ameisen, Fliegen, Stechmücken und Fruchtmotten von naheliegenden Kulturpflanzen fernhalten.
Blütezeit Juli bis September
Verwendung
Beet, Gemüsebeet, Hecke, Kompostgarten, Kräuterbeet, Obstbaumlebensgemeinsachft, Vertikalgarten, Waldgarten
Standort
Der Rainfarn ist eine Kompasspflanze, was bedeutet, dass er bei voller Sonneneinstrahlung seine Blüten und Blätter in Richtung Süden ausrichtet. Er wächst häufig an sonnigen oder teilsonnigen Standort auf Schuttplätzen, Dämmen, Waldschlägen und an Wegen und bevorzugt eher feuchte, durchlässige, nährstoffreiche jedoch nur mäßig stickstoffreiche Böden.
Wert für Wildbienen
Wegen der nur ein Millimeter langen Kronröhre ist der Nektar leicht zugänglich, weshalb die Blüten von verschiedensten Insekten wie Schmetterlingen, Käfern, Wanzen, Schwebfliegen oder Motten besucht werden. Auch für Wildbienen ist der Rainfarn von großer Bedeutung. Vor allem verschiedene Vertreter der Seidenbienen (Colletes sp.) sowie die winzige Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus) sammeln ihren Pollen und Nektar fast aussließlich hier und sind somit besonders häufig auf Rainfarnblüten anzutreffen. Mehr über die Bedeutung von Rainfarn für Wildbienen können Sie in unseren Beiträgen zur Wildbiene des Monats Juli 2022 (C. daviesanus) und Wildbiene des Jahres 2022 (H. nigritus) erfahren.
Pferde
Von der ursprünglichen Verwendung des Rainfarn als Mittel gegen Würmer bei Pferden wird seit vielen Jahren dringend abgeraten.
Längst ist bekannt, dass der Rainfarn starke Nebenwirkungen hat und bei zu hoher Dosis giftig ist. Daher gibt es zahlreiche Substitute, die als Wurmkur verwendet werden können.
Der bloße Hautkontakt kann hierbei zu allergischen Reaktionen führen.
Weitere Symptome einer Tiervergiftung sind:
Schleimhautreizungen,
Benommenheit und
Taumeln, sowie
Schädigung der Leber und
Niere.
Bei einer Vergiftung sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden!
Einige Pferde meiden den Rainfarn ganz automatisch, weil sie ebenfalls durch den Eigenduft abgestoßen werden.
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Ist es sowas? Der wächst bei uns an den Zäunen wie hulle, Pferde gehen aber nicht dran.
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Ich bin ja schon froh, dass hier jetzt niemand Löwenzahn postet... :angel2: :music1:
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Es ist wieder soweit.
Überall blüht es gelb.
Und soooo viele Anwohner tun da nix gegen!
Ich kann das nicht fassen...
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Hier auch an ganz vielen Ställen . Manchmal ist die komplette Weide gelb 😱
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Selbst in meinem Garten wird das immer schlimmer, muss jedes Jahr welche ausstechen und es kommen auch welche wie der Löwenzahn zwischen dem Pflaster raus
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Ich hab auch schon wieder zwei blaue Säcke voll zusammen gesammelt.... aber natürlich auch neben den Wiesen, sonst bringt das ja nix....
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Ja es fällt echt auf :redlight1: und bei uns ist es auch schon angekommen.Dank der bezaubernden Weidepflege der Nachbarn :sick1:
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Auf unseren Wiesen ist leider auch ganz
viel davon :-\ obwohl die Flächen drumherum eigentlich alke landwirtschaftlich genutzt werden, da ist nix gelb. Aber die Straßenränder...das ist ja ne
Katastrophe!!!
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Na immerhin hat es das JKK Problem schon bis in die lokale Presse geschafft. Vielleicht kann man so das Bewußtsein der Menschen für dieses hochgiftige Kraut schärfen?
NRZ Zeitungsbericht (https://www.nrz.de/lokales/kreis-wesel/article406785210/schoen-aber-hochgiftig-pflanze-verbreitet-sich-explosiv.html)
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Wir waren Sonntag in Münster Handorf beim NRW Kaltbluttag...
Auf dem Weg dahin..... KATASTROPHE!!!!!!! Alles steht voll... in Rhede waren große Pferdewiesen voll mit Pferden die mitten im JKK stehen.... Schlimm..... :-\
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Der Landwirt meines Vertrauens entsorgt nicht nur meinen Pferdemist, sondern auch noch von 2 anderen Pferdeställen. Eine Partei hat am Wochenende wohl JKK gerupft. Sehr löblich! Allerdings hat der Vollhonk die kompletten Pflanzen einfach oben auf den Misthaufen geknallt. Als ob der noch nie gehört hätte, daß dieses Dreckskraut auch ohne Erde in eine "Notreife" geht und sich noch fix aussäät. Direkt neben meinen Weiden!!!
Also habe ich die Blüten mal fix mit meinem eigenen Pferdemist beerdigt. Da fliegt nix mehr weg. Aber das muß ich dem Knaller echt nochmal stecken, hmpf! :pain:
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Das Zeugs muss über den Restmüll entsorgt werden. Biogasanlage oder Verrottung oder mit Mist ausbringen auf die Felder ist ziemlich doof
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Weiß denn jemand, ob Verbrennen was bringt?
Bei uns am Stall ist dieses Jahr die Strategie, die Pflanzen (in einem Innenraum, ohne Sonne u. Wind)
trocknen zu lassen (klappt bisher gut, ich kann kein Not-Aussamen erkennen bei den liegenden Pflanzen), um das Zeig nachher zu verbrennen. Das ist so viel Masse, das kriegt man über
den Hausmüll in Säcken gar nicht entsorgt... :-\
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Bestimmt. Der Restmüll geht ja auch in die Verbrennung
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Ich hab Sonntag wieder 3 Pflanzen gefunden! Dachte ich wäre längst fertig....
Ich packe die auch in nen Sack zum trocknen und dann gehen die ab in die Feuertonne!
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Heute an Straßenrändern, aber auch
auf Privatgrundstücken die ersten
Pflanzen mit samenständen gesehen :raufen1: